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MENTALVA Privatklinik Resort & Spa

Privatklinik | Resort | Spa | Gesundheit | Burnout | Depression | Borderline | Schizophrenie | Störungen | Abhängigkeit | Cazis | Mittelbünden | Graubünden

Die MENTALVA ist die psychiatrische Privatstation der Psychiatrischen Dienste Graubünden (PDGR) mit den Schwerpunkten Psychotherapie und Komplementärmedizin für Privat-, Halbprivatversicherte und Selbstzahler. Die MENTALVA zeichnet sich durch hohen Komfort und Serviceleistungen aus, bei denen der Patient mit seinen Bedürfnissen und Anliegen immer im Zentrum steht. Die Behandlung stützt sich auf wissenschaftlich anerkannte psychiatrische Behandlungsmethoden auf der einen Seite und auf psychotherapeutische und komplementärmedizinische Verfahren auf der anderen Seite. Das Grundangebot umfasst psychiatrische Abklärungen, regelmässige Arzt- und Pflegegespräche, Medikamentenbehandlung, spezifische Gruppenangebote, Entspannungsverfahren, Aktivität und Sport sowie Ausdruckstherapie in Form von Bewegungs-, Mal- und Musiktherapie.

Wir behandeln



Angst- und Panikstörungen

Die soziale Angst- und Panikstörung ist eine behandelbare Erkrankung. Am Anfang jeder Behandlung steht die Aufklärung über mögliche Auslöser sowie die Eigenheiten der Angst. Es stehen pharmakologische und psychotherapeutische Behandlungsformen zur Verfügung. Oft wird in der Therapie eine Kombination von beiden Behandlungsformen angewendet. Zentrale Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie sind die Aufklärung über die Erkrankung, kognitive Umstrukturierung, Exposition gegenüber den gefürchteten Situationen, Stärkung der sozialen Kompetenz sowie Selbsthilfetechniken.



Belastung und Erschöpfung

Mittels eines Symptomtagebuchs werden die verschiedenen Faktoren analysiert. Es werden gemeinsam neue Ziele gesetzt sowie durch Training Sozialer und Emotionaler Kompetenzen die Einstellung zu den Symptomen und die begleitenden, negativen Gedanken verbessert.

-Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, autogenes Training, Yoga, Atemtherapie, Meditation

-Körperliche Bewegung wie lockeres Laufen, Wandern, Nordic Walking, Velofahren, Schwimmen, Reiten, Golf spielen, Gymnastik, Aerobic

-Gesunde Ernährung, insbesondere Gemüse und Obst

-Wenig Reizstoffe wie scharfe Saucen, Kaffee und anabolische Getränke

-Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie, interpersonelle Therapie)

-Medikamente (Antidepressiva zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems)

-Prüfung des Beziehungsnetzes (Lösung Partnerschaftskonflikte, Arbeitsplatzkonflikte)



Burnout und Lebenskrisen

Erkennen: Behandlungsnotwendigkeit akzeptieren

Entlasten: Reduktion und Ausschalten von Stressoren

Erholung: Entspannen, Batterien aufladen, Sport und Bewegung, genügend Schlaf, gesunde Ernährung

Ernüchterung: Perfektionismus und Idealismus begrenzen, loslassen lernen, Nein-Sagen lernen, soziale Kontakte pflegen, Unterstützung holen, Zeitmanagement, realistischere Ziele setzen

Therapiemethoden: Psychotherapie zur Stärkung eigener Ressourcen und Fähigkeiten zur Problemlösung, Mal- und Bewegungstherapie, Musiktherapie, lernen von Entspannungstechniken



Chronische Schmerzen

-Psychotherapie zur Verarbeitung alter Konflikte, den Umgang mit Stress lernen (gedankliche Beeinflussung des Teufelskreises), Psychosomatische Energetik, Akupunktur, Atemtherapie, gezielt „Wärme“ einsetzen (Bad, Wickel, Sauna), gezielt „Kälte“ einsetzen (eher bei akuten Schmerzen)

-Auf eine gesunde Ernährung in Form von Vitamin B (Fische und Nüsse etc.) und essentielle Fettsäuren (Leinöl, Quark, Leinsamen, Fischölkapseln etc.) achten.

-Bewegung durch spazieren gehen, laufen, leichten Sport

-Entspannung durch Physiotherapie, autogenes Training, Meditationsübungen

-Eine regelmässige Einnahme von Schmerzmitteln ist oft unerlässlich.



Depression und bipolare Störungen

Depressionen sind gut zu behandeln und heilbar. Zur Verfügung stehen Medikamente, sogenannte Antidepressiva, die kognitive Verhaltenstherapie, die interpersonelle Therapie, die psychoanalytisch orientierte Therapie, Lichttherapie, transkranielle Elektrostimulation und Elektrokrampftherapien. Bei den Medikamenten werden ältere, „klassische“ Antidepressiva wie zum Beispiel Anafranil, Tofranil, Saroten eingesetzt. Die neueren Antidepressiva wirken spezifisch, entweder auf den Serotonin- oder Noradrenalin-Stoffwechsel oder auf beide. Im Allgemeinen sind Antidepressiva gut verträglich und machen nicht süchtig. Die Behandlung muss nach individueller Dosis erfolgen, in genügend hoher Dosierung und mindestens sechs Monate lang nach Normalisierung der Stimmung. Dann erfolgt eine langsame Reduktion der Medikamente. Bei einigen Betroffenen ist auch eine Langzeitbehandlung zur Rückfallverhütung notwendig.



Persönlichkeitsstörungen

Eine Borderline-Erkrankung kann heute aufgrund von spezifischen Behandlungsprogrammen effektiv behandelt werden. Im stationären Rahmen erhalten Borderline-Patienten Sozio- und Gruppentherapien, die speziell auf einem schrittweisen Lernen von funktionalerem Sozialverhalten ausgerichtet sind. Mitgefühl, Unterstützung, Ehrlichkeit und Offenheit sind die wichtigsten Botschaften im Umgang mit Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die Ursache der Borderline-Persönlichkeitsstörung kann nicht mit Medikamenten behandelt werden, sie werden jedoch unterstützend für die Behandlung extremer Stimmungsschwankungen eingesetzt.



Posttraumatische Störungen

Als Standard in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung gilt die kognitive Verhaltenstherapie, insbesondere hat sich die EMDR-Technik (Eye movement desensitization and reprocessing) bewährt. Ebenfalls findet eine medikamentöse Behandlung statt. Eingesetzt werden trizyklische Antidepressiva, Monoaminooxidase-Hemmer, Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und Stimmungsstabilisatoren.



Schizophrenie

Eine schizophrene Psychose ist heute heilbar. Je früher eine Psychose diagnostiziert und behandelt wird, desto günstiger ist die Prognose. Es stehen medikamentöse sowie nicht-medikamentöse Therapien wie Psychoedukation, psychologische Trainingsprogramme sowie berufliche Rehabilitation zur Verfügung.



Substanzabhängigkeit

Die Therapie der Substanzabhängigkeit gliedert sich in verschiedene Phasen. Am Anfang steht die Entzugsphase, es folgt die Kurzzeittherapie, die Langzeittherapie und die Langzeitbehandlung. In der Entzugsphase wird die betroffene Substanz vollständig oder teilweise entzogen. Bei Opiatabhängigkeit kann eine Substitution mit einem Ersatzstoff, wie zum Beispiel Methadon, stattfinden. Oft ist die Entzugsbehandlung aber auch abstinenzorientiert, das heisst es wird der vollständige Verzicht geübt. Eine Entzugsphase dauert ungefähr ein bis zwei Wochen.

Kontakt

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MENTALVA Privatklinik Resort & Spa

La Nicca Strasse 17

7408 Cazis


Fax:

+41 (0)58 225 33 99

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